Die Kolping-Terassen sind fertig

Neheim. Die "Kolping-Terrassen" sind fertig und werden am kommenden Samstag in Betrieb genommen.  

Vor allem bürgerschaftliches Engagement hat es möglich gemacht, einen weiteren Baustein der Zielplanung südliche Innenstadt Neheim zu realisieren, indem eine neue Fußwegverbindung zwischen der Langen Wende und Bremers Park durch Öffnung privater Grundstücke geschaffen wurde.  

Der gepflasterte Weg beginnt gleich am Anfang der Schwester-Aicharda-Straße an der Langen Wende und führt direkt zu dem neugestalteten Biergarten des Kolpinghauses. Dort kann man über Treppen in "Bremers Höfe" hinabsteigen und erreicht wenig weiter den unteren Bereich von Bremers Park.  

Nach Ansicht der Stadtverwaltung wird die Neheimer Innenstadt durch den Weg aufgewertet und einige bereits vorhandene Nutzungen (der Biergarten des Kolpinghauses und das Fitness-Center "Friends") aus ihrer etwas versteckten Lage herausgeholt. "Aus städtebaulicher Sicht wird neben der funktionalen Bedeutung dieser Wegeverbindung insbesondere auch die für Neheim charakteristische Hangkante betont", heißt es in einer Mitteilung der Stadtpressestelle. Sie sei nun auf ihrer gesamten Länge von der Hauptstraße über das Krankenhaus am Springufer bis zu Bremers Park "erlebbar".  

Nachdem die Mitglieder des Bezirksausschusses Neheim schon im September 2002 ein solches Projekt begrüßt hatten, wurde es in den vergangenen Monaten durch den Kolpinghausverein und das Architekturbüro Tepe-Grützbach verwirklicht. Private Grundeigentümer (unter anderem die Volksbank Sauerland) haben den Weg der Öffentlichkeit uneingeschränkt zur Verfügung gestellt. Die Stadt hat die Verkehrssicherung übernommen und sich zu sechzig Prozent an den Herstellungskosten beteiligt. Darüber hinaus haben Mitglieder der Neheimer Kolpingsfamilie viel Arbeitsleistung eingebracht.  

In einer kleinen Feierstunde sollen der Weg und der neugestaltete Biergarten (wegen der vielen eingebauten Stufen auch "Kolping-Terrassen" genannt) am Samstag, 22. Mai, um 18 Uhr offiziell in Betrieb genommen werden. Dazu haben der Kolpinghausverein und die Architekten Tepe-Grützbach alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen.  

[Quelle: Westfaelische Rundschau vom 20.05.2004]

 

Artikel aus dem Wochenanzeiger:





 

Artikel aus dem Sauerlandkurier:

 

Informationsblatt der StadtArnsberg:

 

 [Quelle: Festschrift 100 Jahre Kolpinghaus Neheim 1895 - 1995]